Das Verfahren

Unter normalen Bedingungen erzeugt eine Frau monatlich eine oder mehrere Eizellen. Wenn eine davon befruchtet wird, kommt es zur Schwangerschaft, ansonsten wird es mit der nächsten Menstruation ausgeschieden. Im Allgemeinen erhält jede Frau bei der Geburt circa 400.000 Millionen Oozyte. Im gebärfähigen Alter wandeln sich eine oder mehrere dieser Oozyte alle 28 Tage in Eizellen um, die befruchtet werden können. Im Laufe ihrer Fruchtbarkeit erzeugt eine Frau daher zwischen 400 und 500 Eizellen.

Eine Spenderin kann sich daher dazu entschließen, eine ihrer Eizellen Frauen zu spenden, die keine mehr erzeugen können oder deren erzeugte Eizellen nicht verwendet werden können. An diesem Punkt müssen, nach allen Untersuchungen, der Ovulationszyklus der Spenderin mit dem der Frau, die die Eizelle erhalten soll, in Einklang gebracht werden, da die Eizellen nicht über einen langen Zeitraum aufgehoben werden können. Die Patientinnen in den Wechseljahren werden einer Hormontherapie unterzogen, um eine künstliche Menstruation zu erzeugen.

Mit einer vaginalen Ultraschalluntersuchung werden zum geeigneten Zeitpunkt Eizellen der Spenderin entnommen und mit der In-Vitro-Fertilisation mit dem Sperma des Partners der Patientin fortgefahren. Im Erfolgsfall der FIVET werden bis zu drei Embryonen in die Gebärmutter der Empfängerin eingepflanzt. Anschließend informiert der Arzt über die Therapie für die nächsten zwei Wochen, bis zur endgültigen Untersuchung bei der festgestellt wird, ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht.